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NEW ! - Kristof Bilder

Unter Bildergallerie Kristof gibt es neue Bilder von unserem Kleinen!

1948 als Sohn eines Richters in Stockholm geboren, wuchs in Härjedalen auf. Als 17-jähriger begann er am renommierten Riks-Theater in Stockholm, das Regiehandwerk zu lernen. 1972 unternahm er seine erste Afrikareise. Sieben Jahre später erschien sein erster Roman "Das Gefangenenlager, das verschwand". In den kommenden Jahren arbeitete er als Autor, Regisseur und Intendant an verschiedenen schwedischen Theatern.

1985 wurde Henning Mankell eingeladen, beim Aufbau eines Theaters in Maputo, Mosambik, zu helfen. Er begann zwischen den Kontinenten zu pendeln und entschied sich schließlich, überwiegend in Afrika zu leben. Dort ist auch der größte Teil der Wallander-Serie entstanden. Außerdem schrieb Henning Mankell Jugendbücher, von denen mehrere auch in Deutschland ausgezeichnet wurden. In den Jahren 1990-1998 entstanden die Wallander-Kriminalromane "Mörder ohne Gesicht" (1991, dt. 1993), "Hunde von Riga" (1992, dt. 1993), "Die weiße Löwin" (1993, dt. 1995), "Der Mann, der lächelte" (1994, dt. 2001), "Die falsche Fährte" (1995, dt. 1999), "Die fünfte Frau" (1996, dt.1998), "Mittsommermord" (1997, dt. 2000) und "Die Brandmauer" (1998, dt. 2001). 1999 (dt. 2002) erschien der Erzählband "Wallanders erster Fall", der die Kurt-Wallander-Serie abschließt. 2002 erschien in Schweden der Kriminalroman "Vor dem Frost" (dt. Sommer 2003), in dem Wallanders Tochter Linda als junge Polizeianwärterin die Hauptrolle spielt. Der Wechsel der Hauptperson zu Wallanders Tochter ist Mankell hervorragend gelungen und wir dürfen auf weitere spannende Fälle gespannt sein. Auf Anregung des Schauspielhauses Graz schrieb Mankell das mehrsprachige Theaterstück "Butterfly Blues", das im Januar 2003 von Künstlern des Grazer Schauspielhauses und des Teatro Avenida (Mosambik) gemeinsam realisiert wurde. Das Stück konfrontiert die Zuschauer nicht nur thematisch, sondern auch künstlerisch und sprachlich mit der Welt afrikanischer Immigranten. Zum gleichen Thema ist im Februar 2003 der Roman "Tea-Bag" erschienen, der Einblick in die illegale Welt der Einwanderer gewährt und gleichzeitig eine Satire auf den modernen Literaturbetrieb ist. Henning Mankell und Afrika Mankells Verbindung zu Afrika ist seit 1972 in seinem Leben ausgeprägt, als er zum ersten Mal nach Sambia reiste und dort für zwei Jahre blieb. 1986 übernahm Mankell dann die Leitung des Teatro Avenida in Maputo/Macambique, die er bis heute inne hat. Spätestens seitdem wurde Afrika zu einer zweiten Heimat für den schwedischen Starautor.