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NEW ! - Kristof Bilder

Unter Bildergallerie Kristof gibt es neue Bilder von unserem Kleinen!

Indridason wurde in der isländischen Hauptstadt Reykjavik 1961 geboren, graduierte 1996 in Geschichte an der University of Iceland. Er arbeitete als Journalist und Filmkritiker beim "Morgunbladid", der größten Zeitung Islands. "Kriminalbeamter" heißt auf Isländisch "rannsóknarlögreglumadur", da muss man sich kaum taffe Helden vorstellen...

Es brechen keine isländischen Terroristen beim Premierminister ein. Bruce Willis hat hier nichts verloren. Und dies ist kein James-Bond-Land... Acht, neun Monate im Jahr ist es nun mal dunkel in diesem Land. Das formt melancholische Charaktere. Island hat in etwa so viele Einwohner wie Magdeburg. Der Einfachheit halber sind sie im Telefonbuch nach ihren Vornamen gelistet. Für große Kriminalfälle scheint Island allerdings trotzdem groß genug zu sein, denn Krimis aus dem Land der Geysire und Elfen sind im Kommen. Der Autor Arnaldur Indridason hat schon zweimal den Nordischen Krimipreis für den besten nordeuropäischen Krimi erhalten. Nun sind zwei seiner Romane auch in Deutschland verlegt worden - "Todeshauch" (Lübbe) und "Nordermoor" (Lübbe). Im Mittelpunkt der Krimis steht Ermittler Erlendur Sveinsson (etwa 50 Jahre alt, geschieden und hat zwei Kinder mit Drogenproblemen), der vor lauter Stress oft im Sessel einschläft und unrasiert und verknittert durch das Island-Tief nach Mördern sucht... Arnaldur Indridason lebt heute als freier Autor mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Reykjavik. Arnaldur Indridasons Vater war auch Schriftsteller. 1995 begann er mit Erlendurs erstem Fall, weil er heraus finden wollte, ob er überhaupt ein Buch schreiben könnte. "Nordermoor" war sein viertes und brachte den großen Erfolg.