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NEW ! - Kristof Bilder

Unter Bildergallerie Kristof gibt es neue Bilder von unserem Kleinen!

Bei Windpocken handelt es sich um eine ansteckende Viruskrankheit, die vorwiegend durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Tritt meist schubweise auf als Hautausschlag am ganzen Körper. Die weitaus meisten Ansteckungen finden sich unter 2- bis 6-jährigen Kindern; Winter und Frühjahr gelten als klassische Windpockenzeit. Der Erreger der Windpocken, das Varicella-Zoster-Virus, verbleibt nach der Infektion in einer Art schlafendem Zustand in Nervenendigungen des Körpers und kann nach vielen Jahren in Form einer Zweiterkrankung wieder aktiv werden.

Die Behandlung von Windpocken erfolgt meist symptomatisch. Medikamente und Lotionen sollen den Juckreiz lindern. Die Verwendung von Salben birgt jedoch ein Risiko, da sie die erkrankten Stellen luftdicht abdecken und Folgeinfektionen durch Bakterien begünstigen. Die Bläschen dürfen nicht aufgekratzt werden, da auch das die Infektion mit Bakterien fördert. Erkrankten Kindern kann man die Fingernägel kurz schneiden.

Die Krankheit beginnt mit leicht erhöhtem Fieber und Kopfschmerzen. Ein bis zwei Tage später treten meist am Körper die ersten roten Flecken auf, die sich innerhalb von Stunden, in mit Flüssigkeit gefüllte, stark juckende Bläschen verwandeln. Die Bläschen verkrusten nach und nach und die Krusten fallen nach ein bis zwei Tagen ab. Der Ausschlag breitet sich sehr schnell über den ganzen Körper aus und befällt auch die Kopfhaut sowie die Mundschleimhaut. Windpocken verlaufen in Schüben, und so kommen täglich neue rote Flecken zu bereits verkrusteten Bläschen hinzu. Nach rund 10 Tagen sind alle Krusten abgefallen und es bleiben nur helle Flecken zurück, die ebenfalls nach einigen Wochen vollständig verschwinden.