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NEW ! - Kristof Bilder

Unter Bildergallerie Kristof gibt es neue Bilder von unserem Kleinen!

Für kleinere Becken bis ca. 100 Liter eignet sich durchaus ein ein luftbetriebener Schwamminnenfilter der grobe Teile absaugt, aber auch nach einer gewissen Zeit biologisch filtert. Über 100 Liter bis ca. 250 Liter sollte es schon ein ausreichend dimensionierter Aussenfilter sein der dann auch in Kombination mit einem Bodenfilter, der aber nicht von oben ansaugen sollte installiert werden kann. Auch eine Bodenheizung eignet sich als zusätzlicher biologischer Filter" recht gut. Bei einer Bodenheitzung strömt das warme Wasser nach oben und durchläuft dabei die Schichten des Bodengrunds, was eine effektive biologische Filterung bewirkt.

Für grössere Becken ab 250 Liter eignen sich am besten grosse Aussenfilter in Kombination mit einem Innenfilter der das Wasser mechanisch reinigt. Allerdings kommt es auch auf die Fische die man pflegt an welchen Filter man einsetzen sollte. Es versteht sich von selbst das zum Beispiel Diskusfische weder einem starken Aussenfilter, wohlmöglich noch mit Diffusor als Austritt, wie auch einem starken Aussenfilter ausgesetzt werden sollten.

Eine Kombination von Aussen- und Innenfilter hat sich immer bewährt. Der Aussenfilter steht ca. 6-8 Monate ehe er kurz unter lauwarmem Wasser ausgespült wird. Der Filterkorb am Ansaugrohr wird alle 3 Tage sauber gemacht so das nicht viel Grobschmutz in den Filter wandert. Der Schwamm des Aussenfilters wird wöchentlich kurz unter Wasser ausgespühlt. Allerdings nur so lange das noch leicht trübes Wasser austritt. So werden auch die paar Bakterien im Schnellfilter nicht alle abgetötet.

Die mit Abstand beste Methode große Becken effektiv zu filtern bietet der Biologische Filter. Dieser besteht zumeist aus mehreren Kammern das mit verschiedenstem Filtermaterial bestückt werden kann. Biologisch heißt dieser Filter deshalb, weil hier unter Zuhilfenahme von Millionen von Kleinstlebewesen wie Bakterien, Wimperntierchen, Amöben usw. das Wasser von den gelösten organischen Stoffen befreit wird. Diese siedeln sich auf dem porösen Filtermaterial an. Die gelösten organischen Stoffe wie Eiweiß, Fette und Kohlenhydrate dienen den Mikroorganismen als Nahrung.

Die Mikrooranismen brauchen für Ihre Nahrungsaufnahme allerdings viel Sauerstoff. Bei grossen Filtern kann deshalb der Sauerstoffverbrauch des Filters um ein vielfaches höher sein wie die Fische und Pflanzen zusammen verbrauchen.

Biofilter kann man mit etwas handweklichem Geschick leicht selber bauen. Wer dass nicht selber machen kann, oder nicht möchte kann sich so einen Bio-Filter auch direkt beim Aquarienhändler einkleben lassen. Biofilter sollten immer langsam vom Wasser durchströmt werden damit die Schadstoffe optimal abgebaut werden können. Bei diesem Filter sind die einzelnen Module leicht zu entfernen und es kann so nach und nach immer eine Röhre gesäubert werden.

Zum Schluss noch ein paar Worte zum Einsatz von UV-C Wasserklärern. Viele Aquarianer und leider auch viele Zoohändler sind immer noch der Meinung ein UV Klärer würde die Fische nur verweichlichen und wenn sie dann mal in ein Becken ohne UV-Klärung kommen dem Druck der Krankheitserreger nicht mehr standhalten. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. UV-Wasserklärer vernichten im Wasser frei schwimmende Bakterien. Auch Schwebealgen, Schwächeparasiten, Schwärmer zb. der Ciliaten Ichthyophtirius multifillis der so genannten Weisspünktchenkrankheit werden abgetötet.

Selbst die im Filter so nützlichen Bakterien Nitrsomonas und Nitrobacter können den Fischen wenn sie frei im Wasser schwärmen gefährlich werden und die empfindliche Schleimhaut angreifen, so das die Fische anfälliger für Krankheiten werden. Da in der Natur die Keimzahl in den Gewässern erfahrungsgemäss sehr gering ist trägt ein UV-Klärer durchaus zur Artgerechten Haltung bei.