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NEW ! - Kristof Bilder

Unter Bildergallerie Kristof gibt es neue Bilder von unserem Kleinen!

Der Bodengrund aus gewaschenem Aquarienkies muss tief genug sein, um die Pflanzen aufzunehmen und ihnen genügend Platz für die Wurzeln zu bieten. Außerdem sollte er von größeren Steinen gehalten werden und zur Rückwand leicht ansteigen. Pflanzen können dann, in kleinen Gruppen in der hinteren Hälfte des Beckens angeordnet werden. Fische haben dann im vorderen Teil genug Platz zum Schwimmen und können dort gut beobachtet werden.

Eine weitere Ausstattung mit Steinen, Felsstücken und Moorkienholz ist möglich und richtet sich nach Geschmack und den Bedürfnissen der Bewohner. Der Heizstab sollte so angebracht werden, dass er allseitig vom Wasser umspült wird. Das Einfüllen des Wassers bewerkstelligt man am besten mit einem Gefäß, das auf den Boden gestellt wird, und in dem das Wasser hineinlaufen kann ohne den Bodengrund zu durchwirbeln. Wenn das Aquarium zu 2/3 befüllt ist können Pflanzen eingesetzt werden. Erst dann ist es voll mit Wasser aufzufüllen. Die Geräte, Heizung, Beleuchtung und Filter werden dann eingeschaltet und auf ihre Funktion überprüft. Vor dem Einsetzen der Fische sollte man noch 2-3 Wochen verstreichen lassen, damit sich die notwendigen Bakterien bilden können, die Pflanzen anwachsen, und evtl. Probleme lokalisiert werden können. Auch sind die Wasserwerte zu prüfen und darauf im speziellen Fall zu reagieren.

Fischbesatz
Image
Sumatrabarben

Die Anzahl der Fische in einem Aquarium hängt von der Wasseroberfläche des Becken ab.

Tropische Fische im Süßwasser: 80 qcm pro 2,5 cm Körperlänge (ein Becken von 80 cm Länge und 30 cm Tiefe – 16 Tiere mit 5 cm Länge)
(ein Becken von 1 m Länge und 40 cm Tiefe – 52 Tiere mit 2,5 cm Länge)
Kaltwasserfische (Süßwasser) – 190 qcm pro 2,5 cm Körperlänge
Tropische Fische (Seewasser) – 300 qcm pro 2,5 cm Körperlänge

Daneben sind noch andere Faktoren zu berücksichtigen, wie das Schwimmverhalten oder auch ihre Verträglichkeit untereinander.Fische sollten schonend in die neue Umgebung eingesetzt werden. Sie können zur Temperaturanpassung noch einige Zeit im Beutel bleiben, nachdem sie ins Aquarium eingesetzt werden. Es ist auch möglich zuvor die Wassersorten zusammenzuführen und die Fische erst dann in den neuen Lebensraum zu entlassen. Neue Tiere sind unbedingt zu beobachten, ob sie regelmäßig Nahrung aufnehmen, lebhaft sind und keine Auffälligkeiten am Äußeren zeigen. Evtl. ist es nötig zu erfahren in welcher Umgebung die Tiere bisher gehalten wurden und an welches Futter sie sich gewöhnt haben. Bei Seewasserfischen ist auch die Wasserzusammensetzung interessant um zu entscheiden ob es hier evtl. zu Problemen kommen kann.

 

Nahrung

Meist ist bei Fischen die Nahrungsaufnahme unkompliziert, zumal es auch ein großes Sortiment an Futter gibt. Hierbei handelt es sich um Trockennahrung, Gefrierfutter, sowie im guten Fachhandel auch Lebendfutter. Fische haben natürlich auch Hunger, aber weniger als man denkt. Viel wichtiger als die Menge ist die Qualität des Futters. Meiden Sie von vorne herein das Trockenfutter, geben sie es nur ausnahmsweise. Besser sind gefrorene Mückenlarven, Wasserflöhe und auch mal Tubifex. Machen Sie dieses zum Standardfutter, so können Sie später bedenkenlos auf anspruchsvollere Fischarten umsteigen.Die Tubifex verfüttert man übrigens sehr einfach mit einer kleinen Insulinspritze, natürlich ohne Kanüle. Auch sollte man Artemien verfüttern.

 

Pflege eines Aquariums
Täglich

Füttern mit Frost- oder Lebendfutter; Zugabe von Flüssigdünger; Kurze Sichtkontrolle

Wöchentlich

Wasserwechsel von ca. 10% des Inhaltes; Reinigen der Frontscheibe von innen und außen

Monatlich

Reinigen der Abdeckscheiben Zurückschneiden und Auslichten von Pflanzen Kontrolle des Filtermaterials

Darüber hinaus wird das Geschehen im Aquarium immer wieder sehr genau beobachtet und analysiert. Je frühzeitiger unerwünschte Erscheinungen erkannt werden, umso leichter lassen sich Gegenmaßnahmen einleiten. Bei Urlaubsreisen bis zu einer Dauer von 4 - 6 Wochen entfallen die täglichen und wöchentlichen Unterhaltungsmaßnahmen. Die Temperatur und die Beleuchtungsdauer werden für diese Zeit um 1 -2 Grad Celsius bzw. 1 - 2 Stunden reduziert. Das Aquarium und seine Bewohner befinden sich nach einem solchen Zeitraum in bestem Zustand.